Newsletter Liberales Schwaben Ausgabe 3

Liebe Mitglieder und Freunde der FDP in Schwaben,
die letzten Stunden vor Weihnachten, die letzten Tage vor Neujahr! Was für Zeiten, welch ein Jahr! „Jamaica-Aus“ ist das Wort des Jahres. Im „Cicero“ vom Januar 2018 entlarvt der Publizist Michael Haller, dass die Stimmungen gegenüber den Freien Demokraten nach dem Ausstieg der FDP aus den Sondierungen weniger über uns aussagen als über Funktionsweisen der Medien und des Journalismus. Schon wenige Stunden später nach dem Sondierungsabbruch wisse SPIEGEL ONLINE, dass die Republik nun ins Chaos stürze, sei Schuld des eigensüchtigen FDP-Lindner. Eine gründliche Analyse der Zahlen, Daten, Faken, Motive und Gründe erfolge nicht. Statt dessen suggestive Abstimmungen: „Hat die FDP richtig gehandelt? Stimmen Sie ab!“ und suggestive Schlagzeilen: „Wie viel Inszenierung steckte im FDP-Abgang?“ Was ja beinhaltet: Es war jedenfalls eine Inszenierung. Entsprechend lautete das Abstimmungsergebnis: „Mehrheit sieht FDP-Entscheidung kritisch.“ Vielleicht eine Feedback-Schleife, in der die Medien den Lesern eintrichtern, Lindner und die FDP seien schuld, um dann von ihren Lesern in der Abstimmung zu hören, dass Lindner und die FDP schuld seien.
Auch Walter Roller von der Augsburger Allgemeinen lässt in seinem Kommentar vom 22.12.2017 gar kein Nachdenken zu: „Es waren CDU, CSU, Grüne und vor allem die FDP, die eine Jamaika-Koalition vermasselt und damit das ganze Desaster angerichtet haben.“ Da wird etwas zur Tatsache erklärt, was eigentlich erst einer genauen Betrachtung unterzogen werden müsste. Fakten werden merkwürdig ausgeblendet. Jürgen Marcks in der Augsburger Allgemeinen vom 21.12.2017: „Die FDP erhält gerade die Quittung für den Abbruch der Jamaika-Sondierungen in Form von sinkenden Umfragewerten.“ Nun ja: 10 % bei Allensbach am 21.12.2017 lassen eigentlich keinen
Absturz erkennen (Quelle: www.wahlrecht.de). Aber derlei Fakten stören offenbar nur. Postfaktisch sind längst auch schon einige Journalisten. Lassen wir uns also nicht ins Bockshorn jagen. Mit unserer Botschaft von Weltoffenheit, Toleranz, marktwirtschaftlicher Vernunft, Fortschrittlichkeit und Vernunftorientierung haben wir das Rüstzeug, um auch in Bayern und Schwaben große Erfolge zu erzielen.
Ich freue mich auf ein weiteres erfolgreiches Jahr mit Ihnen und wünsche allerseits ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Stephan Thomae, MdB

Zum ganzen Newsletter geht´s hier: Newsletter Liberales Schwaben 2017-12-22


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